Immobilien-Management ist ohne die Einbeziehung aktueller Technologien und deren professioneller Nutzung heute nicht mehr realisierbar. Doch was passt? Drei Versuche unten, drei oben. Und kein Treffer? Kein seltenes Szenario. "Aber unnötig, wenn professionelle Selektion betrieben wird," meint Thomas Remmert, Mannschaftsführer im Vertrieb der Gelsenkirchener GiT. Die gehört zu den Top-Teams im Bereich der Immobilien-Software und versorgt offensive Branchen-Stürmer gerne mit einem Steilpass namens INTEGRA. INTEGRA Immobilienmanagement ist eine unter vielen Branchen-Lösungen, aber eine der wenigen, die (vor allem modular und daher leicht skalierbar) jedes Segment professionell bedient - prall aufgepumpt als Komplettlösung oder eben schlank mit etwas weniger Luft. Ob INTEGRA eine Verstärkung für Ihr Team sein könnte und wie man bei der Software-Sichtung erfolgreich ist, lesen Sie hier.
Nur mit dem richtigen Werkzeug lässt sich nachhaltig Qualität erzeugen. Was jeder Handwerker beherzigen sollte, gilt gleichermaßen für den Immobilienmanager. Denn um ein professionelles Immobilien-Management garantieren zu können, braucht er hochwertige aktuelle Technologien und wirkungsvolle IT-Tools. Welches Werkzeug ist aber nun das richtige? Wie findet er im unüberschaubaren Immobilien-Softwaremarkt die Software, die zu seinem Unternehmen und zu seinen Mitarbeitern passt? Welche Lösung hilft ihm, strategische Entscheidungen auch langfristig treffen zu können?
Antworten liefern Anbieter von jenen Software-Lösungen, die die Stärken jedes einzelnen Betreibers fördern, sich modular in das bestehende Nutzerprofil integrieren lassen und dabei flexibel und portabel mit geplanten und potenziellen Änderungen mitwachsen können. Thomas Remmert vom Gelsenkirchener Software-Hersteller GiT, der mit dem Produkt INTEGRA Immobilienmanagement eine der wenigen Komplettlösungen für das professionelle Immobilienmanagement vertreibt, nennt folgende Fragen als entscheidend bei der Software-Evaluation:
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Was sind die Anforderungen, die sich aus Positionierung und Strategie ableiten lassen?
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Welche IT-Erfahrungen können Unternehmen und Mitarbeiter vorweisen?
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Wie setzen sich Entscheider-Gremien bei einem Kauf zusammen?
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Welche Evaluationstools sind geeignet, um den Entscheidungsprozess zu unterstützen?
Anforderungen: Klare Positionierung entscheidet
Neben Fragen nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis oder den möglichen Folgekosten muss eine Beurteilung der a) typischen systemtechnischen Anforderungen einerseits und b) funktionalen Anforderungen andererseits erfolgen.
a) Systemtechnische Anforderungen:
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Vollständigkeit/Investitionssicherheit: Verfügt der Absender über die nötige Erfahrung? Ist das Produkt auf dem neuesten Stand? Gibt es regelmäßige Updates? Ist eine laufende Weiterentwicklung im Rahmen der Updates gewährleistet? Ist die Software überhaupt vollständig entwickelt? Oder handelt es sich nur um eine BETA-Version, die den Neukunden zu einer Testmaus im EDV-Labor macht?
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Skalierbarkeit/Plug-Ins: Ist im Hinblick auf meine Geschäftsentwicklung und auf meine prognostizierten wie spontanen Veränderungen ausreichende Skalierbarkeit gewährleistet? Ist – gerade bei internationaler Positionierung – Mehrsprachen- und Mehrwährungsfähigkeit sichergestellt? Existieren Schnittstellen zu meinen Office-Produkten und zu Modulen, die zusätzliche Vorteile bieten (z.B. CAFM, Benchmarking, Portfoliomanagement, Reporting, Dokumenten Management, etc.)?
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Ergonomie/Verfügbarkeit/Administrierbarkeit: Wird die Anforderung nach Windows-Standards erfüllt? Ist die Bedienung durch visuelle Umsetzung und Sprachführung weitgehend selbsterklärend, so dass Mitarbeiter die Arbeitsweise des Systems verstehen, ohne durch zusätzliches Personal eingewiesen werden zu müssen?
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Security: Bietet das System eine ausreichende Sicherheit? Verfügt es über Zertifikate?
b) Funktionale Anforderungen:
Center-Manager, Haus- und Wohnungsverwalter, WEG- und SEV-Verwalter, kommunale Verwalter, Fonds- oder Liegenschaftsmanager, Stiftungsverwalter und Projektentwickler legen bei den Features Wert auf unterschiedliche Details, die sich aus den Besonderheiten des jeweiligen Geschäftsfeldes und der Kompatibilität zu aktueller wie angestrebter Positionierung ergeben.
Beispiel: Die >>m2-Firmengruppe ist ein Immobiliendienstleister mit dem Schwerpunkt Centerverwaltung. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich über den europäischen Raum. Basis für das IT-gestützte Management von Einkaufszentren musste ein flächenorientiertes Konzept mit der Möglichkeit sein, insbesondere die dynamischen Veränderungen der Center-Flächen aktuell und passgenau abzubilden - ein Feature, über das neben INTEGRA Immobilienmanagement nur wenige andere Lösungen verfügen.
Einheitlich für alle Geschäftsfelder gibt es Basis-Funktionalitäten, die in allen Bereichen des Immobilienmanagements mehr oder weniger Standard sein dürften, u. a.:
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Stammdaten: z.B. mit flexibler Objektstruktur und beliebiger Bemessung bei den Flächen im Zeitablauf
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Mietvertragsdaten: Differenzierte Erfassung auch komplexer und hochveränderlicher Mietverträge (z.B. Optionstermine, Vertragsnachträge, verschieden Erhöhungsverfahren, Terminüberwachung)
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Management-Auswertungen: Reporting, Analysen, Prognosen, etc.
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Rechnungswesen: Controlling, Finanz- und Anlagenbuchhaltung (zertifiziert, auch für KaG)
Natürlich spielen auch gesetzliche Anforderungen und die Qualität der begleitenden IT-Services des Anbieters eine Rolle, denn die Implementierung einer professionellen Immobilien-Lösung umfasst mehr als nur die Software-Installation:
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z.B. Rechtssicherheit: Werden (steuer-)rechtliche Anforderungen erfüllt?
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z.B. Service/Integration/After-Sales: Verfügt der Anbieter über das benötigte Consulting-Know-How? Wie gut und umfangreich ist der begleitende Service während Planung, Implementierung, Produktivsetzung und Betrieb? Werden meine Mitarbeiter professionell geschult? Ist ausreichend Pflege im Rahmen eines Wartungsvertrags garantiert?
IT-Historie: Erfahrung über alles
Ungeachtet der individuellen Anforderungen von Immobilien-Unternehmen an eine neue Software spielen der bisherige Umgang und die Erfahrung mit IT eine besondere Rolle für die Kommunikation mit Anbietern.
Folgende Szenarien sind möglich:
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Das Unternehmen betritt Neuland, da noch keine Lösung vorhanden ist - entweder weil es sich um eine Neugründung handelt oder weil es selbst als gestandenes Unternehmen noch über keine entsprechende Software verfügt.
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Das Unternehmen hat sich bisher mit einer kleinen, eher unprofessionellen Software oder mit selbst entwickelten Lösungen über Wasser gehalten, die aufgrund bestehender Schwachstellen oder fehlender Skalierbarkeit nicht mehr ausreichen.
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Eine professionelle Lösung existiert zwar, ist aber mittlerweile zu klein oder nicht mehr auf die aktuellen Gegebenheiten des Anwenders zugeschnitten.
Die nahe liegende Annahme, ein Unternehmen mit wenig ausgeprägter IT-Infrastruktur ließe sich von dem Anbieter, für dessen Software es sich entschieden hat, leichter führen, stimmt so allerdings nicht. „Für uns spielt es keine Rolle, ob wir eine Alt-Lösung, die an ihre Grenzen gestoßen oder deren Entwicklungszyklus abgelaufen ist, migrieren oder INTEGRA ohne Altlasten implementieren“, sagt GiT-Vertriebsexoerte Remmert. „Da die meisten unserer Kunden bereits auf Erfahrung mit Produkten von Wettbewerbern blicken können, kennen sie die möglichen Barrieren. Wenn sie dann sehen, wie einfach sich INTEGRA mit seinen offenen Schnittstellen auch in laufende Betriebsprozesse integrieren lässt, sind sie positiv überrascht“
Entscheider-Portfolio: Heterogene Struktur gibt Sicherheit
Kauf und Implementierung einer neuen Software ist ein mehrstufiger Vorgang, bei dem – je nach Wissenstand über die Funktionalitäten – auch während des Prozesses ständig neue Erwartungen formuliert werden. Bei allen Systementscheidungen ist es mehr als wichtig, dass innovative Schritte keine Einzelentscheidungen sind, sondern möglichst in einem Team getroffen werden – um die Transparenz der neuen Software zu erhöhen und die Schwellenangst bei allen Beteiligten zu senken.
Je nach Größe, Rechtsform und Positionierung eines Unternehmens gehören zu den potenziellen Entscheidern:
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Interne und externe Führungsebene: Inhaber, Geschäftsführung, Vorstand
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Interne Expertenebene: Sachbearbeiter, Vertreter der Fachabteilungen (z.B. Vertragsverwaltung, Finanzbuchhaltung, IT, etc.)
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Externe Expertenebene: Berater
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Strategisch eingesetzte Gremien unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung (a-c)
Je mehr Beteiligte aus verschiedenen Ebenen an der Entscheidung beteiligt sind, umso breiter wird das Anforderungsprofil und umso exakter müssen auch die erwarteten Features beschrieben werden. Dass hierbei Stellung, Image, Bildungsstand und sprachliche Fähigkeiten im Meinungsbildungsprozess der Gruppe und in der Kommunikation mit potenziellen Anbietern eine große Rolle spielen, ist selbstverständlich.
Evaluationstools: Kommunikation ausschlaggebend
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Unabhängig davon, wer an der Entscheidung beteiligt ist, spielen bei der Recherche nach einem geeigneten Software-Produkt in der Regel immer wieder dieselben Prozesse eine Rolle:
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Erstellung eines Grob-Pflichtenhefts mit Anforderungsprofil, Dramaturgie und Kompetenzdefinition der Entscheider
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Basisrecherche Marktübersicht – online (Anbieter, Expertisen, Portale, z.B. Softguide u.a.) und klassisch über Fachzeitschriften (z.B. Liegenschaft aktuell, DW, IW, Immobilien Zeitung u.v.m.)
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Benchmarking mithilfe von Selbstdarstellungen der Anbieter, Anwenderberichten, Success-Stories bzw. Referenzen – klassisch und online
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Beauftragung von Expertisen, Workshops, etc. von unabhängigen Beratern bzw. Gutachtern
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Einholung persönlicher Empfehlungen
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Messebesuche mit Kontakt zu Anbietern, Anwendern, Multiplikatoren, etc.
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persönlicher Kontakt zu ausgesuchten Unternehmen inkl. Präsentationen und Referenzbesuchen bei erfahrenen Anwendern
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Erstellung des Pflichtenhefts
Bei diesen Evaluationsprozessen sollte immer Priorität sein, Schwachstellen und Unsicherheiten mithilfe von Kollegen, Anbietern und Dritten zu minimieren. Spätestens zum Beratungsgespräch vom Software-Hersteller sollten Entscheidungen über Anforderung, Kosten- und Zeitrahmen der Implementierung gefallen sein, damit die Erörterung notwendiger Detailfragen nicht auf Kosten unüberschaubarer Rahmenbedingungen geht. Dass aber nicht jede Entscheidung auf diesen rationalen Prozessen beruht, weiß Thomas Remmert: „Auf der Zielgeraden einer Kunden-Evaluation lagen wir gegenüber dem Wettbewerber im Hintertreffen. Als die Entscheider aber während einer Messe einem unserer Neukunden begegneten, der über unsere Beratungskompetenz, die Funktionalitäten von INTEGRA und die Geschwindigkeit der Implementierung berichteten konnte und ihnen die Vorteile gleich im eigenen Unternehmen darlegte, wurde deren Evaluation schließlich doch zu unseren Gunsten entschieden.“
Fazit: Berücksichtigen Sie bei der Wahl ihres potentiellen Software-Anbieters neben seiner ausgewiesenen Expertise auch entscheidende ‚weiche’ Fragen wie „Versteht der Anbieter mein Geschäft und meine Ausgangslage?“ oder „Fühle ich mich insgesamt gut aufgehoben?“, werden Sie in der anschließenden Geschäftsbeziehung vermutlich kaum mehr Überraschungen erleben. Diese Fragen lassen sich am besten in einem persönlichen Gespräch beantworten. Denn, so Thomas Remmert von der GiT, „gute Kommunikation ist der Schlüssel für den Erfolg.“ So muss noch nicht einmal die gemeinsame Muttersprache – wie im Falle der GiT und ihrem österreichischen Kunden m2 – automatisch eine problemlose Kommunikation garantieren. „In diesem Fall war eine intensive Abstimmung nötig, da zahlreiche Bezeichnungen in Deutschland und Österreich stark voneinander abweichen. Alle Schritte wurden tiefgehend analysiert, um schließlich zu einem individuellen und maßgeschneiderten Produkt zu gelangen. Denn am Ende will der Kunde ja nur eines: Ein neues Werkzeug, das ihn in seiner Arbeit deutlich entlastet und auf das er sich immer hundertprozentig verlassen kann.“
Ein Beitrag von Dietmar Pokoyski,
Inhaber der Kommunikationsagentur known_sense